Fünf Kontinente in drei Stunden

Gut Mößlitz mit subtropischen Temperaturen zum Familienfreizeittag
 
 
Zörbig/TS/IL: Das Gut Mößlitz, eigentlich ein kleines, idyllisch gelegenes Anwesen in der Nähe von Zörbig, war diesmal eine extra Reise um die Welt wert. Dabei waren die kleinen und großen Weltenbummler auf fünf Kontinenten unterwegs.
Auf dem Nordpol gewann man wegen dem aus Styropor bemaltem Eisbergen den Eindruck, dass es an dieser Stelle etwas kühler sei. Doch das lag wohl mehr daran, dass sie unter den Schatten spendenden Bäumen des weitläufigen Parkes aufgebaut war. Wie übrigens fast sämtliche Stationen bei der "Reise um die Welt", zu der das Gut, allem voran der Förderverein Kinder mit Ihren Eltern, Großeltern und der ganzen Familie eingeladen hatte. DF - Diamantensuche
Am Nordpol auf der Flucht vor dem Eisbären zählte vor allem Teamgeist. Denn die beiden Flucht-Skier mussten von drei Kindern gleichzeitig bewegt werden. Es wollte bei einigen gar nicht klappen. Doch mit dem Kommando: "links, rechts, links, ..." - und schon klappte es.
Unmittelbar gegenüber konnten Besucher erfahren, wie Gott in Frankreich gelebt haben muss. Edele Weine, feiner Käse, all das sind ganz gewiss Attribute dafür. Doch für die Kinder hieß es, mit den Füßen in einem Bottich nicht die Weintrauben, sondern kleine Luftballons zu zertreten, und den Käse, bemalte Styropor-Räder, zum Schloss zu rollen.
Die Hitze schien den Kindern nur bedingt etwas auszumachen. Sie waren an den einzelnen Stationen mit Feuereifer bei der Sache und ihren Eltern oder Großeltern immer weit voraus. Wie der kleine Max, deshalb war der Kleine auch schon eher in Afrika und hielt die Stöcke für die Buschtrommel - umgestülpte Plastikfässer - in den Händen als sein Großvater.
Auf dem australischen Kontinent war auf Schautafeln ganz viel über Flora und Fauna zu erfahren. Dort war das Sackhüpfen (wie die Kängurus) angesagt und anschließend mussten doch die Rohdiamanten gefunden werden. Auch an den übrigen Stationen ging es nicht bierernst zu. In Südamerika waren Kisten zu Inka-Pyramiden aus bemalten Bananenkartons zu erbauen, in Europa musste ein blaues Blatt Papier mit zwölf gelben Sternen bedeckt werden und in Asien wartete die Rikscha in Form eines Bollerwagens auf sein menschliches Zugpferd und kleine Asiaten wurden zum Reisanbau geschickt.
Ein großer Erlebnistag mit vielen Höhepunkten auf dem Gut Mößlitz und zahlreichen fleißigen Helfern war wieder einmal ein toller Erfolg.

Thomas Schmidt 


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